Projekte

STAHL CraneSystems GmbH

Bewährte Abläufe für eine neue Umgebung

STAHL CraneSystems wollte auch nach dem Wechsel der Konzernzugehörigkeit unbedingt an der Siemens-Produktfamilie für die digitale Produktentwicklung festhalten. MAIT machte es möglich: mit viel Know-how über die Welt der Konstruktion, ein gutes Gespür für die Bedürfnisse der Anwender und mit eigenen, maßgeschneiderten Softwarelösungen.

Branche Hebezeuge und Krankomponenten
Region Wuppertal, Kissing, Künzelsau, Jülich, Dauchingen Deutschland und Tochterunternehmen weltweit
Unternehmensgrösse 650

Situation und Aufgabe

Die STAHL CraneSystems GmbH mit Sitz in Künzelsau im Nordosten Baden-Württembergs produziert Hebezeuge und Krankomponenten, darunter auch explosionsgeschützte Varianten. Die STAHL CraneSystems-Produkte kommen in Brückenkranen oder Hebeanlagen auf der ganzen Welt zum Einsatz. Zu den Kunden zählen Kranbauer, Maschinen- und Anlagenbauer sowie Planungs- und Generalunternehmen aus allen Branchen. Seit 2017 ist die Marke STAHL CraneSystems Teil des US-amerikanischen Konzerns Columbus McKinnon (CMCO), einem weltweit führenden Unternehmen für Hebetechnik und intelligente Bewegungssteuerung in der Materialhandhabung. Zuvor gehörte STAHL CraneSystems viele Jahre zum finnischen Konzern Konecranes. STAHL CraneSystems BEWÄHRTE SIEMENS-WORKFLOWS NAHTLOS IN EINE NEUE SYSTEMWELT ÜBERFÜHRT GRÜNDUNG 1876 STANDORTE Wuppertal, Kissing, Künzelsau, Jülich, Dauchingen Deutschland und Tochterunternehmen weltweit setzt für ein effizientes Product-Lifecycle-Management schon seit langer Zeit auf Siemens Teamcenter und für die Konstruktion auf NX, ebenfalls aus dem Hause Siemens. Die Mitarbeitenden aus der Konstruktion schätzen die Siemens-Infrastruktur bis heute sehr. Das Besondere: STAHL CraneSystems hat die Softwareumgebung von der ehemaligen Muttergesellschaft Konecranes „geerbt“ und wollte die bewährte Software nach Übernahme durch CMCO keinesfalls aufgeben. Die Mammutaufgabe bestand also unter anderem darin, Siemens Teamcenter inklusive einer gigantischen Datenbank mit über 500.000 Einträgen von Konecranes in das neue Unternehmenskonstrukt zu überführen. Allerdings durften nur jene Daten extrahiert werden, die für STAHL CraneSystems relevant waren und die dem Unternehmen patentrechtlich gehörten. Für diese Aufgabe holte der Teamcenter-Administrator Thomas Kratschmann von STAHL CraneSystems die IT- und Softwareexperten von MAIT an Bord. MAIT sollte den Übergang ermöglichen und anschließend Teamcenter betreuen. Kratschmanns Wahl fiel aus nachvollziehbaren Gründen auf MAIT als Servicepartner: Seit 1998 arbeitet MAIT eng mit Siemens zusammen. MAIT ist der erfolgreichste Platinum- und Academic-Partner in der DACH-Region und wurde von Siemens bereits fünf Mal als Smart Expert zertifiziert. Jährlich stellt MAIT im Rahmen der Herstellerzertifizierung zudem sein Branchen- und Spezialwissen unter Beweis. Christian Hasch von MAIT ist für die Bereiche Fertigung und Siemens zuständig. Hasch packte das Projekt bei STAHL CraneSystems von Anfang an hochmotiviert an: Er und sein Team investierten Zeit und Arbeit in die Aufgabe, noch bevor sie beauftragt wurden. Dieses Engagement war es auch, das Thomas Kratschmann schließlich überzeugte.

„Funktioniert etwa eine Schnittstelle mal nicht so wie sie soll, wissen die MAITs woran es liegt und sorgen für Abhilfe.“
Thomas Kratschmann

Teamcenter-Administrator STAHL CraneSystems GmbH

Lösung und Herangehensweise

Für MAIT-Mitarbeiter Christian Hasch und sein Team bestand die besondere Herausforderung nicht nur in der schieren Datenmenge, sondern auch im Set-up, das sie bei Projektbeginn vorfanden. Während der langjährigen Zugehörigkeit von STAHL CraneSystems zur finnischen Muttergesellschaft hatten die großen Programmiermannschaften von Konecranes einige maßgeschneiderte Teamcenter-Features programmiert , die es damals weder in der Standardversion von Teamcenter noch von externen Drittanbietern gab. MAIT sollte nun neben der Datenmigration auch dafür sorgen, dass genau diese Funktionen wieder zur Verfügung standen und die bewährten Funktionalitäten rekonstruiert wurden, um die gelernten Arbeitsabläufe bei CMCO beibehalten zu können. Ein Workaround war ausgeschlossen. Erstes Beispiel: das Ausgabemanagement. Hier war die Neuerzeugung einer PDFDatei nach der Änderung einer Konstruktion gefordert. Die Lösung war TCeasy, eine MAIT-Eigenentwicklung für Teamcenter. Dieser hauseigene Lösungsbaustein ermöglicht unter anderem das Auslesen und Herunterladen von Neutraldateien direkt aus dem System. Anwender können in Teamcenter beispielsweise PDF-Dateien aus CAD-Zeichnungen oder Word-Dokumenten erstellen und entscheiden, ob das Dokument gedruckt oder anderweitig exportiert werden soll. Ein weiteres Beispiel: Auch das 2D-CAD-Programm ME10 (heute Creo Elements/Direct Drafting) sollte auf Wunsch der Konstruktionsteams weiter genutzt werden können. Ein Problem? Nicht für MAIT: Mit ME10-Connect stellte das Unternehmen den passenden Baustein für die Einbindung dieser Software in die Siemens-Welt zur Verfügung. Zudem kümmert sich MAIT um die Anbindung des elektrischen Konstruktionsprogramms Engineering Base von AUCOTEC an Teamcenter.

Mit der Siemens-Softwarefamilie beherrscht STAHL CraneSystems den gesamten Lebenszyklus von der Idee über die Entwicklung bis zur Produktion. Mehr Flexibilität und Produktivität als durch Teamcenter und NX CAD ist in der Produktentstehung kaum möglich. Heute betreut MAIT Teamcenter, überwacht und administriert die Datenbank. Für Thomas Kratschmann von STAHL CraneSystems ist es wichtig zu wissen, dass er sich darauf verlassen kann. Genauso wichtig ist für ihn das gute Gefühl, dass die Mitglieder des MAIT-Teams auf jede seiner Fragen immer schnell die richtige Antwort haben.

MAIT steht parat.

MAIT steht parat.